An unserer Schule werden folgende Fahrten regelmäßig durchgeführt:

6. Klassen: Schullandheim

7. Klassen: Wintersportwoche

8. Klassen: Orientierungstage

9. Klassen: Austausche mit Frankreich, Italien; Trierfahrt; Sprachreise England

10. Klassen: Studienfahrt Nationalsozialismus (Mauthausen), Austausch mit Spanien

11. Klassen: Studien-/Abiturfahrt

Weil wir sehr wohl wissen, dass die finanziellen Möglichkeiten unserer Eltern begrenzt sind, möchten wir Sie außerdem auf Möglichkeiten hinweisen, wie unsere Schülerinnen und Schüler von staatlicher, kommunaler und schulischer Ebene unterstützt werden können. Wir sind uns im Klaren darüber, dass einige der Bestimmungen, die wir für Sie zusammengestellt haben, weiterer Erläuterung bedürfen. Sie können sich dazu gerne direkt oder über das Sekretariat an Herrn Mayr, unseren Beratungslehrer, oder Frau Abenthum-Glaser, die Mittelstufenbetreuerin, wenden. Sie helfen Ihnen gerne bei Ihren Fragen. Natürlich können Sie sich zunächst auch an ein Mitglied des Elternbeirats oder an eine Lehrkraft Ihres Vertrauens wenden, die den Kontakt zu Frau Abenthum-Glaser bzw. Herrn Mayr herstellen können.

Allgemeines zum Thema Förderung durch Staat und Kommune („Teilhabeantrag“)

Unsere Schülerinnen und Schüler werden seitens der öffentlichen Hand unterstützt, wenn
Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch SGB II (Arbeitslosengeld II, „Hartz IV“)
oder nach dem Sozialgesetzbuch SGB XII (Sozialhilfe) bezogen werden
oder wenn sie einen Kinderzuschlag nach dem Bundeskindergeldgesetz (BKGG) erhalten
oder zu einem Haushalt gehören, für den Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz (WoG) bezogen wird,
oder wenn sie Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) erhalten.

Die Förderung von Schülerinnen und Schülern durch den Staat oder die Kommunen umfasst folgende Leistungen:

Teilnahme an Tagesausflügen und mehrtägigen Klassenfahrten im Rahmen der schulrechtlichen Bestimmungen. Taschengeld sowie Bekleidung sind hiervon allerdings ausgeschlossen.
Ausstattung mit persönlichem Schulbedarf.
Schülerbeförderung (Bus, Bahn) für Schüler, die das Gymnasium Wertingen als  nächstgelegene Schule besuchen, vorausgesetzt, die Kosten sind tatsächlich erforderlich und nicht bereits durch die Regelungen zur Schulwegkostenbefreiung gedeckt.
Kosten für gemeinschaftliche Mittagsverpflegung an der Schule. Für jedes Mittagessen ist ein Eigenanteil in Höhe von derzeit 1,00 EUR zu leisten.
angemessene und notwendige Lernförderung, soweit die Erfordernis von der Schule bestätigt wurde  (z.B. Vorrücken gefährdet, aber keine zusätzliche schulische Förderung möglich) .
Für die Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben in der Gemeinschaft wird in Höhe von insgesamt 10 Euro monatlich an Leistungsberechtigten bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ein Zuschuss gewährt, nämlich für
Mitgliedsbeiträge in den Bereichen Sport, Spiel, Kultur und Geselligkeit
Unterricht in künstlerischen Fächern (z. B. Musikunterricht) und vergleichbar angeleitete Aktivitäten der kulturellen Bildung (z. B. Theaterworkshop)
Teilnahme an Freizeiten

An wen muss ich mich wenden, wenn öffentliche Mittel beantragt werden („Teilhabeantrag“)?

Wenn Sie Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) II erhalten, also Arbeitslosengeld II oder Hartz IV), wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Jobcenter.
Erhalten Sie dagegen Leistungen des Sozialgesetzbuches (SGB) XII (Sozialhilfe) oder beziehen einen Kinderzuschlag oder Wohngeld oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), dann ist das Landratsamt des Landkreises, in dem Sie wohnen, zuständig.

In der Regel setzen sich die Ämter, sobald Sie Ihren Teilhabeantrag gestellt haben, mit der Schule in Verbindung, um die Höhe der Kosten aus erster Hand zu ermitteln. Im Allgemeinen erfolgt dann die Abwicklung zwischen dem Amt und der Schule. Die jeweilige Vorgehensweise wird Ihnen die Behörde mitteilen.

Andere Förderungsmöglichkeiten

Nun kann es aber sein, dass Sie keine der genannten Leistungen bekommen. Deshalb machen wir Sie auf zwei weitere Möglichkeiten der Förderung hin:

Oskar-Karl-Forster-Stiftung: Diese Stiftung fördert finanziell Schülerinnen und Schüler. Es gibt zwei Grundbedingungen, nämlich die Unterstützung für „bedürftige und begabte“ Schüler. Das heißt:
Was gefördert werden kann: Lehr- und Studienfahrten (auch Orchester-, Chorfreizeiten, nicht aber Austauschprogramme) sowie die Anschaffung teurerer Lernmittel (sofern sie nicht bereits durch die Lernmittelfreiheit gedeckt sind), z.B. die Anschaffung von Musikinstrumenten.
„Begabt“: Die Schülerin oder der Schüler müssen überdurchschnittliche Leistungen haben (aber nicht nur „Spitzenschüler“!).
„Bedürftig“: Der monatliche Freibetrag vom Nettoeinkommen verheirateter Eltern (die nicht dauernd getrennt leben) liegt gegenwärtig bei 3430 €. Bei dauerhaft getrennten Elternteilen liegt der Freibetrag bei 2290 € pro Elternteil (Nettoeinkommen). Für jedes unterhaltsberechtigte Kind erhöht sich der Freibetrag um weitere 520 € (sofern das Kind kein Einkommen hat, in diesem Fall wird dieser Betrag abgezogen).
Antragsfrist ist der 1.7. oder der 1.2. eines Kalenderjahres. Der Antrag erfolgt über die Schule und muss deshalb einige Tage vorher gestellt werden (samt Gehaltsnachweis). Die Schule prüft, ob die Bedingungen (schulische Leistungen, finanzieller Hintergrund) erfüllt sind, und reicht dann den Antrag weiter, sofern die Schule ihn befürworten kann. Ihre Gehaltsnachweise verbleiben bei der Schule und werden nicht mit dem Antrag weitergereicht.
Wie oft kann ein Antrag gestellt werden? Der Antrag darf nur zweimal, in begründeten Ausnahmefällen dreimal während der Schulzeit am Gymnasium gestellt werden.
Anspruch auf Förderung? Die Stiftung verfügt nur über begrenzte Mittel, deshalb gibt es keinen grundsätzlichen Anspruch auf Förderung, auch nicht auf die Höhe der Zahlungen.
Wie Sie vorgehen: Sie nehmen Kontakt mit der Schule auf und erfüllen per Nachweis  die Bedingungen (Einkommensnachweis). Über die Schule bekommen Sie auch ein Formular für Ihren Antrag.
Es versteht sich von selbst, dass die Schule Ihnen absolute Diskretion zusichert.

Förderung durch den Elternbeirat oder den Schulverein
Wenn die o.a. Möglichkeiten ausgeschöpft sind, so können der Elternbeirat und der Schulverein einen Teil der Kosten übernehmen. Ansprechpartner ist hierfür künftig Frau Einsiedler, Mitarbeiterin in der Schulleitung. Sie wird in vertraulicher Form Ihr Anliegen prüfen und mit Zusicherung absoluter Diskretion an Elternbeirat und Schulverein weitergeben.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen hiermit bereits wesentliche Informationen geben. Für weitergehende Fragen, Beratung und Unterstützung stehen die angegebenen Kontaktlehrkräfte Frau Abenthum-Glaser, Herr Mayr oder Frau Einsiedler gerne zur Verfügung.