Schullandheim

Die erste Fahrt am Gymnasium ist die Woche im Schullandheimaufenthalt - unser Angebot für die 6. Klassen.

Dieser Aufenthalt soll das gegenseitige Verstehen zwischen Schülern und Lehrern sowie den Schülern untereinander fördern und einen Einblick in die heimatkundlichen Gegebenheiten des jeweiligen Aufenthaltsortes vermitteln.

Die Termine werden von den Klassenleitern festgelegt und richten sich nach den Belegungen der Jugendherbergen. Als Zeitraum sind September und Oktober vorgesehen. Bevorzugte Orte sind Heidenheim, Dinkelsbühl, Eichstätt, Blaubeuren und Burg Wernfels bei Spalt. Abfahrt ist stets am Montag vormittags gegen 8.15 Uhr und die Rückkehr am Freitag zwischen 11 Uhr und 12 Uhr. Die Klassen werden vom jeweiligen Klassenleiter und einer weiteren Lehrkraft begleitet.

Informationen über Jugendherbergen finden Sie hier.

Niedersonthofen / Allgäu

Am Montag, 13.10.08 machte sich die Klasse 6e mit ihrem Klassenleiter und einer Lehrerin auf den Weg ins Schullandheim auf dem Stollelberg bei Niedersonthofen/Allgäu. Am Bahnhof Martinszell wurde vom Verwalter des "Schullandheims Allgäu" das schwere Gepäck in Empfang genommen, das dann auf den Stoffelberg gefahren wurde. Die Gruppe erreichte nach ca. zweistündigem Fußmarsch schließlich das auf knapp 1000 m Höhe ín traumhafter Berglage befindliche "Eventhaus", das für die nächsten 4 Tage zur Heimat wurde. Am Dienstag stand in der Alpsee Bergwelt Klettergarten und Sommerrodelbahn auf dem Programm, am Mittwoch brachte uns Hausherr Detlef mit seinem Eventbus nach Oberstdorf, wo Ausgangspunkt für die Bergtour durch die Allgäuer Alpen übers Fellhorn zum Söllereck war. Schließlich führte am Donnerstag der Weg mit dem Linienbus nach Kempten in die alte Römersiedlung Cambodunum, sowie in die Innenstadt zum Bummeln. Täglicher Höheunkt war das gemeinsame Kochen am Abend : Ob Chili con carne, Geschnetzeltes oder Spaghetti - alles wurde mit großem Vergnügen zubereitet. Selbstverständlich gehörte dann auch das Abspülen dazu, das nicht immer gleichermaßen beliebt war, aber dennoch gut bewältigt wurde. Auch die täglichen Tischtennisrunden durften natürlich nicht fehlen und so verging die Woche wie im Flug. Glücklich und zufrieden, aber auch recht müde, kehrte dann am Freitag die Klasse nach Hause zurück.

Roggenburg (27.10. - 31.10.2008)

Dass der Herbst keine Jahreszeit für Stubenhocker ist, erlebten die Klassen 6a und 6c in der letzten Oktoberwoche. Sie verbrachten fünf abwechslungsreiche Schullandheimtage im Kloster Roggenburg. Boden und Wald waren die Schwerpunktthemen: Trotz eisiger Kälte zogen die Schüler tapfer in den Wald und begaben sich unter die Waldarbeiter. Dort lernten sie unter fachkundiger Anleitung eines Försters Bäume auszuzeichnen und selbst zu fällen. Kreativ wurde es bei einer Wanderung in der Umgebung: Die Schüler bastelten Schiffe aus Naturmaterialien und schickten sie anschließend auf eine Wettfahrt auf dem nahegelegenen Bach. Gemeinsam mit den Referenten vom Zentrum für Familie, Umwelt und Kultur entdeckten die Schüler, wie viel Leben in den unscheinbaren Laubhäufen am Boden steckt, lernten die Tierwelt der Gegend kennen und stellten gemeinsam Erdfarben her. Spaß und Spiel kamen bei allem nicht zu kurz: um die Tischtennisplatte versammelte sich stets eine Gruppe zum Rundlauf und einige Schüler nützten jede freie Minute zum Kartenspiel. Am bunten Abend zeigten sich die schauspielerischen Talente. Kurzweilige Tage, die viel zu schnell zu End gingen.

Eichstätt

Vom 24. - 28.11.2008  -  also unmittelbar nach dem ersten Wintereinbruch  -  waren die Klassen 6d und 6e im Schullandheim - oder sollte man besser sagen auf einem all-inclusive, outdoor, adventure, Städtereisen und Kulturtrip?
Eine Lehrerin hatte das ganze Paket im Voraus gebucht und geplant und so sahen sich die beiden Klassen und ihre vor allem bei den Mahlzeiten überforderten Lehrer mit einem dicht gedrängten Programm konfrontiert.
Umrahmt von einer biolgisch unbedenklichen gastronomischen Versorgung machten sich die beiden Klassen in Form eines Städterätsels mit der Stadt Eichstätt vertraut, gingen bei klirrender Kälte Tierspuren im Wald nach, lauschten konzentriert den Erklärungen des didaktisch geschickten Personals im Willibaldmuseum, arbeiteten sich mühsam an Boulderwänden in der Kletterhalle ab und fälschten zu alledem noch auf unnachahmliche Weise Fossilien. Im Übrigen hatten sie bei den sonst so verhassten Spaziergängen jede Menge Spaß auf der geologisch so interessanten Hochebene Eichstätts - so jedenfalls der Einduck der Lehrer.
An den Abenden trafen sich alle zur Vermeidung chaotischer Abläufe in den Zimmern in den verschiedenen Räumlichkeiten der Jugendherberge, um bei älteren und aktuelleren Spielen Geselligkeit zu praktizieren.
Die Woche fand ihren würdigen Ablschluss in einem bunten Abend, bei dem die meisten der Darbietungen donnernden Applaus erhielten und an dessen Ende die Lehrer von den Moderatoren ein ganz ungewöhnliches positives Feedbach erhielten.