Erfolgreich bei Nanowettbewerb

Die winzige Welt der Nanoteilchen, also von Objekten im Bereich von millionstel Millimetern, spielt am Gymnasium Wertingen eine immer größere Rolle und das Interesse der Schule an dieser Technologie wurde nun schon zum dritten Mal in Folge mit einem Preis gewürdigt. Im Schulwettbewerb des Clusters Nanotechnologie der Bayerischen Staatsregierung und der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher konnte ein Kooperationsprojekt der Fachschaften Physik und Kunst einen dritten Platz erringen.

Während sich in den letzten beiden Jahren Schüler der Unterstufe über einen zweiten und vierten Platz mit einer Preissumme von insgesamt 1500,-€ freuen durften, gelang in diesem Jahr das W-Seminar „Faszination Nanotechnologie“ der Sprung auf das Stockerl, der mit einem Preisgeld von 750,00 -€ einherging.

Im Deutschen Museum in München nahmen die Siegerinnen und Sieger bei einer Nano-Gala ihre Urkunden und Preise entgegen. Zur Preisverleihung erschienen waren neben hochrangigen Vertretern des Kultusministeriums unter anderem der Direktor des weltberühmten Museums Professor Wolfgang Heckel und der Augsburger Physiker Professor Achim Wixforth, der bereits am Gymnasium Wertingen Vorträge gehalten hat.

Unter Anleitung ihrer Kursleiterin Elisabeth Fehrenbach hatten die Seminarteilnehmer über ein Jahr lang zum Thema Nanotechnologie recherchiert und dann ihre Seminararbeiten von je etwa 15 Seiten Länge in Buchform zusammengetragen. Die attraktive künstlerische Gestaltung des Buchs betreute Kunsterzieher Wolfgang Schenk.

Ziel des Projekts war es neben der Erstellung des kleinen Kompendiums gewesen, mittels Referaten und öffentlichen Vorträgen den Mitschülern auf verständlichem Niveau die komplizierte Materie nahezubringen. Zuhörer und Leser sollten dafür sensibilisiert werden, welchen immensen Einfluss und welch zunehmende Bedeutung die Nanotechnologie mittlerweile im alltäglichen Leben gewonnen hat. So spielt sie etwa in der medizinischen Diagnose und Therapie eine immer wichtigere Rolle, auch in der Autoindustrie oder bei der Herstellung von Farben kommt sie zum Einsatz. Nicht verheimlicht wurden bei aller Begeisterung die möglichen Gefahren, die von den Nanoteilchen ausgehen können. Dazu gehören etwa gesundheitliche Risiken wie allergische Reaktionen.