IMG_8280xMedien prägen unsere Gesellschaft in einem noch nie gekannten Ausmaß. Umso wichtiger ist es vor allem für junge Menschen die Kompetenz zu erwerben, sinnvoll, verantwortungsbewusst, effizient und kreativ mit Medien aller Art umzugehen. Mit Beginn des Schuljahres 2010 wurde daher vom bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus ein Projekt zur Etablierung von „Referenzschulen für Medienbildung“ gestartet. Hierbei werden Schulen unterstützt, die die Förderung der Medienkompetenz ihrer Schüler als Schwerpunkt ihres Schulprofils ansehen.

Zum Schuljahresbeginn 2011 ist das Gymnasium Wertingen eines von bisher 15 bayerischen Gymnasien, die als Referenzschulen für Medienbildung ausgewählt wurden. Ziel der kommenden zwei Jahre war die Einführung eines schulinternen Medienentwicklungsplanes, der von den beiden Projektleitern Christian Schmied und Christoph Werth in Absprache mit den Fachbereichsleitern und weiteren Kollegen erarbeitet wurde. Dabei entstand ein fächerübergreifendes Medien- und Methodencurriculum, in dem die bereits vorhandenen pädagogischen Initiativen gebündelt und systematisiert wurden. Weiterhin wurden ein schulinternes Fortbildungskonzept und ein technischer Entwicklungsplan erstellt.

Um dieser anspruchsvollen Aufgabe gerecht zu werden, arbeitete das Lehrerteam des Gymnasium Wertingen eng mit der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) und Medienpädagogisch-informationstechnischen Beratungslehrkräften (MIB) zusammen.

In der aktuellen zweiten Phase sollen jetzt die hierbei gewonnenen Erfahrungen und die entstandenen Konzepte vom Gymnasium Wertingen an andere Schulen der Region weitergegeben werden, um zu einer allgemeinen Stärkung der Medienkompetenz beizutragen.

Das ausführliche Konzept und eine Dokumentation finden Sie hier:
Medienentwicklungsplan Gymnasium Wertingen Juni2013 V.3.0