Demokratie lebt von politischer Beteiligung!

Dass dieser Grundsatz am Gymnasium Wertingen gelebt wird, zeigte die Juniorwahl am 23. und 24.09.2021, bei der Schülerinnen und Schüler von der 9. bis zur 12. Jahrgangsstufe von ihrem passiven Stimmrecht Gebrauch machen durften. Die Juniorwahl ist ein handlungsorientierest Konzept zur politischen Bildung an weiterführenden Schulen und soll neben der Begeisterung für politische Teilhabe und Meinungsbildung auch Wertschätzung des demokratischen Systems vermitteln. Das seit 21 Jahren bundesweit zu Europa-, Bundestags- und Landtagswahlen größte Schulprojekt zur politischen Bildung Deutschlands unter der Trägerschaft des gemeinnützigen und überparteilichen Vereins Kumulus e.V. aus Berlin wird regelmäßig von den Lehrkräften der Fachschaft Sozialkunde am Gymnasium Wertingen organisiert.

Wie groß das Interesse an der aktuellen Politik und der Bundestagswahl nicht nur bei den wahlberechtigen Juniorwählerinnen und -wähler, sondern auch bei der übrigen Schülerschaft des Gymnasiums war, offenbarten die hitzigen Diskussionen vor dem Vertretungsplan am Montag nach dem Wahlsonntag. Dabei ging es nicht, wie man vielleicht vermuten würde, um eine Freistunde oder Vertretungen, sondern die Sitzverteilung im fiktiven Juniorwahl-Parlament, welche über den Liveticker auf dem Vertretungsplanbildschirm verfolgt werden konnte. Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen fachsimpelten über mögliche Koalitionsbildungen oder verglichen den Wahlerfolg der Parteien bei der Juniorwahl des Wahlkreises Donau-Ries am Gymnasium Wertingen mit der echten Bundestagswahl.

Ein tolles Projekt, wodurch Demokratie lebendig wird und die Wählerinnen und Wähler von morgen effektiv zu einer aktiven Beteiligung motiviert werden.

Ein herzlicher Dank gilt den diesjährigen Organisatoren, Herrn Niebel und Frau Killensberger.