„Europe – Old Roots, New Stories“ – das aktuelle ERASMUS-Projekt

Dass das GW auch in der Welt zu Hause ist, zeigt neben unseren Austauschprogrammen vor allem die seit Jahren erfolgreiche europäische Kooperation im Rahmen des Erasmus+-Programms.

Mit „Europe – old roots, new stories“ wird aktuell bereits das sechste von der Europäischen Union geförderte Projekt an unserer Schule durchgeführt.

Es soll den Bogen von den geschichtlichen Anfängen Europas über die aktuellen Fragen nach nationaler Identität bis hin zur Zukunft schlagen. Als besonders interessant wird sich hierbei die Zusammenarbeit mit unseren bewährten Partnerschulen, dem Liceo Scientifico „R. Nuzzi“ in Andria/Italien, der Escola Garbí Pere Vergés in Badalona/Spanien und dem Berzsenyi Dániel Gimnázium in Celldömölk/Ungarn, erweisen, da wir nicht nur einen geschichtlichen Rückblick auf die „old roots“, die Ursprünge unserer Kultur und Lebenswelt, wagen, sondern uns auch den facettenreichen „new stories“ widmen wollen, die Europa heute bestimmen. Hierbei sollen die Schüler erkunden, wie sich Europa in den verschiedenen Epochen, angefangen in der griechisch-römischen Antike, sowie in ihren Heimatländern entwickelt hat und welche Auswirkungen sich daraus für unser jetziges Leben ergeben. Durch die Zusammenarbeit der Schulen aus den unterschiedlichen Ländern wollen wir auch einen Perspektivenwechsel wagen und unser eigenes Heimatland aus der Sicht unserer europäischen Nachbarn betrachten.

Auch ganz aktuelle Themen und Veranstaltungen finden spontan immer wieder Eingang ins Projekt. So erweist sich beispielsweise die Zusammenarbeit mit dem P-Seminar „Mehrwert Demokratie“ unseres Schulleiters Bernhard Hof als sehr fruchtbar. Während des Arbeitstreffens in Wertingen nahmen beispielsweise alle Schüler, auch die unserer Partnerschulen, an der Juniorwahl teil und im Oktober 2019 waren die Wertinger „Erasmusianer“ zur Podiumsdiskussion mit drei Europapolitikern eingeladen.

Neben der Nutzung von internetgestützten Kommunikationsmitteln, vor allem der Plattform eTwinning, gibt es im Rahmen des Projekts auch vier Arbeitstreffen an den beteiligten Schulen. Dies soll dazu beitragen, unseren Schülern einen authentischen Blick auf Europa zu ermöglichen sowie ihnen die Idee einer europäischen Gemeinschaft und ihre Werte nahebringen. Dadurch sollen sie erfahren, dass Europa mehr ist als Flüchtlingsprobleme, Finanzkrisen und Brexit.

Die Ergebnisse unserer Arbeit werden im Twinspace von eTwinning gesammelt und nach Abschluss dort öffentlich zugänglich gemacht.

Christian Aigner

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.