Das Fach

Der Religionsunterricht greift zwei zentrale Begriffe der Bildung am Gymnasium auf: Denken und Fühlen. Zweifelsohne heißt Religionsunterricht „nachdenken“, ein Nachdenken über die grundlegenden Fragen nach Mensch, Gott und Welt. Diese Fragen haben gemeinsam, dass wir uns ihnen stellen müssen, sie jedoch nicht im Letzten beantworten können. Der Religionsunterricht stellt diese Fragen in den Horizont des christlichen Menschenbilds: die Würde des Menschen, die aus seiner Gottesebenbildlichkeit, das heißt seiner Freiheit, entspringt. Ein solches Nachdenken muss deswegen vor allem ein „selber Denken“ sein. Deswegen unterstützt der Religionsunterricht Schülerinnen und Schüler in diesem Prozess der Auseinandersetzung, sensibilisiert sie für die grundlegenden Fragen des Lebens und ermutigt sie, sich diesen zu stellen. Dies kann man nur, wenn man nicht beim bloßen Nachdenken stehen bleibt. Die Rolle des Religionsunterrichts geht deswegen über den reinen Unterricht hinaus. Es geht nicht nur um Wissen, sondern gleichsam um ein Erleben, zum Beispiel in Schulgottesdiensten und Andachten oder bei Besinnungstagen und ist nicht nur ein „arbeiten an sich“, sondern umfasst zugleich den Einsatz „für andere“, beispielsweise im Engagement der Schülerinnen und Schüler in der KSJ bzw. dem Schülermentorenprogramm oder im Fairtradeschool-Team und vielem mehr. Nicht Perfektion ist das Ziel, sondern das Ringen „echt“ zu sein, uns gegenseitig – Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte – mit Schwächen und Stärken anzuerkennen. Religionsunterricht schafft so Räume, in denen die Fragen des Lebens wie Gemeinschaft, Liebe, Schuld und Endlichkeit ihr wirkliches Recht haben.

Katholische Religionslehre unterrichten am GW

Kathrin Bauer, Melanie Jungwirth, Marion Lauterbauch, Roger Mayr, Dr. Christian Pöpperl, Sandra Ritter, Sarah Tschech und Judith Wagenknecht

Aktionen und Wettbewerbe

  • Ökumenische Schulgottesdienste
  • Meditationen im Advent und der Fastenzeit
  • Besinnungstage für die 8. Jahrgangsstufe
  • Schulgruppe der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ),
  • Exkursionen (z.B. Besuch der Stadtpfarrkirche, der Synagoge in Augsburg oder einer Moschee Aktionen im Rahmen der Fairtradeschule, Mauthausenfahrt)
  • Teilnahme an Wettbewerben (z.B. Jugendwettbewerb der GCJZ Augsburg/Schwaben)
  • Aktion „Deine Arbeit hilft“

Eingeführte Lehrwerke

  • Unterwegs (5. Klasse, G8)
  • Religion vernetzt plus (6. Klasse, G8)
  • Leben gestalten (G9)