Stärken im Blick, Zukunft vor Augen

Selbsterkundungstag der Q12 am Gymnasium Wertingen

Stärken erkennen, Werte klären, Perspektiven entwickeln: Beim Selbsterkundungstag am 6. Oktober nahm sich die Q12 einen Vormittag lang bewusst Zeit für die eigene Zukunft.

Schon der Einstieg im Forum setzte einen besonderen Akzent. Herr Befahr holte die Jugendlichen mit „Dein Weg, deine Stärke“ aus der klassischen Zuhörerrolle heraus und stimmte sie aktiv auf einen Vormittag ein, an dem es um die eigenen Werte, Fähigkeiten, Potenziale und Zukunftsvorstellungen gehen sollte.

Anschließend konnten die Schülerinnen und Schüler eigene Schwerpunkte setzen: beim Werte-, Stärken-, Potenzial- und Persönlichkeits-Check, im „Reality Check Arbeitsmarkt“ oder im vierstündigen Workshop zur Selbstpräsentation.

Einen unmittelbaren Blick in die Arbeitswelt eröffnete Ute Zankl, Personalexpertin mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in internationalen Unternehmen. Sie sprach mit den Jugendlichen über neue Arbeitsformen, gesellschaftliche Veränderungen und die Rolle von KI. Kristina Häfner und Bettina Niederleitner von Airbus Aerostructures zeigten im Workshop zur Selbstpräsentation, wie man die eigenen Fähigkeiten überzeugend und authentisch vermittelt – mit praktischen Übungen und persönlichem Feedback.

Auch Frau Buchart, Frau Aumiller und Herr Befahr brachten ihre Erfahrung aus Sozialpädagogik, Beratung, Schulpsychologie und Coaching ein und eröffneten unterschiedliche Zugänge zu Werten, Stärken und persönlichen Potenzialen.

Dass der Vormittag etwas angestoßen hat, zeigte auch das Schülerfeedback: „Schon komisch, dass man sich sonst eigentlich nicht die Zeit nimmt, mal über sich selbst nachzudenken. Besonders wertvoll war für mich das persönliche Feedback bei der Selbstpräsentation, weil es konkret und direkt weitergeholfen hat.“

Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden – besonders den externen Referentinnen und Referenten, die mit ihrer Erfahrung und ihren Einblicken aus der Praxis neue Perspektiven eröffneten. So wurde deutlich: Berufliche Orientierung beginnt nicht erst mit der Entscheidung für einen Studiengang oder Beruf, sondern mit der Frage, was einem wichtig ist, was man kann und was man daraus machen möchte.

Manuela Röhrle